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FrauenFilmTage 2017

Donnerstag, 2. März 2017 - 15:00 bis Donnerstag, 9. März 2017 - 23:00

USA im Fokus

Seit 2004 engagiert sich das Festival FrauenFilmTage für die Sichtbarkeit weiblichen Filmschaffens und arbeiten inhaltlich zu frauen- und gesellschaftspolitischen Problemstellungen.

Angesichts der aus feministischer Sicht besorgniserregenden politischen Entwicklungen in den USA interessieren sich die FrauenFilmTage 2017 heuer für neue FilmemacherInnen der USA. Dabei werden herausragende erste Spielfilme gezeigt, ungewöhnliche Erzählungen, liebenswerte Charaktere, die sich mit ihren Emotionen und Gefühlen auseinandersetzen, manchmal dabei gewinnen, aber auch verlieren.

Nähere Informationen und das vollständige Programm finden sich auf der Website der FrauenFilmTage 2017!

Streikt, Frauen!

Mittwoch, 8. März 2017 - 18:00

Autonome FrauenLesbenDemo

Unter dem Motto "Streikt, Frauen!" ruft das FrauenMädchenLesbenZentrum am 8. März zu einer Demo anlässlich des Internationalen Frauentags. Treffpunkt für die Demonstration ist im 18:00 Uhr am Christian Broda-Platz (U3 Station Westbahnhof), ab 18:30 Uhr zieht die FrauenLesbenDemo über die Mariahilferstraße zum Markus-Omofumo-Denkmal, wo eine Abschlußkundgebung mit Redebeiträgen Chor, Tanz und Performances stattfinden soll.

Nähere Infos finden sich auf der Website des FrauenMädchenLesbenZentrums!

Take Back The Streets - Jeden Tag 8. März!

Mittwoch, 8. März 2017 - 17:00

Demonstration zum 8. März

Der 8. März ist bekannt als der Internationale Frauenkampftag. Die Organisator*innen wollen diesen Gedanken aufnehmen und ausdrücklich auf alle Frauen beziehen, trans, nicht-binär wie cis. Sie wollen auch andere Menschen die patriarchale Unterdrückung erfahren unterstützen und ihnen eine Plattform geben. Zum Beispiel Leuten deren Geschlecht weder männlich noch weiblich ist, trans Männern oder intergeschlechtlichen Menschen. Alle diese Personen sind auf der Demo willkommen.

Neben der Demo werden in den ersten zwei Märzwochen auch eine Reihe an feministischen Workshops, Diskussionen und anderen Veranstaltungen, sowie Möglichkeiten sich zu beteiligen für die, die nicht zur Demo kommen können stattfinden.

Die Demonstration startet am 8. März 2017 um 17:00 Uhr am Urban-Loritz-Platz (1070 Wien). Mehr Informationen finden sich auf der Facebook-Seite Take Back The Streets - Jeden Tag 8. März!

Streik der Alleinerziehenden

Mittwoch, 8. März 2017 - 17:00

Frauenstreik

Am 8. März 2017, dem internationalen Frauentag, werden weltweit Frauen in den Streik treten, weil sie nicht mehr bereit sind, dem Backlash zuzusehen, der sich in rasanter Beschleunigung ausbreitet und bereits erkämpfte Rechte in Frage stellt.

Zwischen Neoliberalismus und dem daraus resultierenden Rechtsruck werden als erstes Frauen zerrieben. Obwohl sie die Neigung haben, vernünftig zu wählen und nicht müde werden, für ihre Rechte zu kämpfen, wie der Womens March on Washington wieder eindrücklich bewies.

Die Plattform Kindesunterhalt ruft am 8. März 2017 zu einem Streik der Alleinerziehenden vor dem Parlament in Wien.

Nähere Infos finden sich auf der Facebook-Seite zum Frauenstreik der Alleinerzieherinnen!

Passagen Feministischer Ökonomie

Samstag, 4. März 2017 - 11:00

Eine Gesprächswerkstatt mit Mascha Madörin

Es ist an der Zeit über die Entwicklungsgeschichte der feministischen Ökonomie zu reflektieren. Stichworte: Von der Kritik am Arbeitsbegriff über das Konzept des Gender Budgeting, über Care Ökonomie bis hin zur Finanzkrise. Mascha Madörin lässt uns teilnehmen an ihren eigenen langjährigen Lernprozessen, benennt Kontroversen in den Debatten und wirft aktuelle Probleme auf. Was hat sich weiter entwickelt, was taucht wieder auf, welche Fragen stellen sich neu? Diese – auch persönliche – Revue zu feministischer Ökonomie wollen wir diskutieren und auch zum Anlass nehmen gemeinsam über ein Folgesymposium zu den verschiedenen Etappen der feministischen Ökonomien nach- und vorzudenken.

Die Veranstaltung findet am 4. März 2017 von 11:00 - 15:00 Uhr in der Frauenhetz (Weißgerberstrasse 41, 1030 Wien) statt und ist eine Veranstaltung der Frauenbildungsstätte Frauenhetz gemeinsam mit dem FZ – autonom feministisches FrauenLesbenZentrum, in Kooperation mit Precarity Office, VrauWL, AG feministische Meso- und Makroökonomie

Überlegungen zu einer feministischen politischen Ökonomie von Frauenrechten

Freitag, 3. März 2017 - 16:00

WIDE im Diskurs

Ausgangspunkt der Überlegungen von Mascha Madörin ist die „Care-Ökonomie“ – das große Feld bezahlter und unbezahlter „Reproduktions-“ oder „Sorgearbeit“, und ihr Beitrag zum Funktionieren von Wirtschaft, Gesellschaft bzw. zur Blockade oder Verwirklichung von Frauenrechten. Unterschiedliche Perspektiven und unterschiedliche kapitalismuskritische Analysen führen zu unterschiedlichen Einschätzungen und feministischen Forderungen. Wie denken wir uns die ökonomischen Zusammenhänge, die wichtig sind für Frauenrechte?
Anhand von feministischen Forderungen – 20 Jahre Frauenvolksbegehren in Österreich, frauenpolitische Ziele im Rahmen der SDGs, jüngste Frauen-Demonstrationen in Polen oder den USA –  werden wir gemeinsam die sich darin widerspiegelnden wirtschaftspolitischen Annahmen analysieren und mit der Referentin darüber diskutieren, welches Ökonomieverständnis und welche Wirtschaftspolitik(en) es braucht, um Frauenrechte zu stärken.

Referentin: Mascha Madörin ist Ökonomin (lic.rer.pol. Universität Basel, 1970). Ihr Themenspektrum umfasst Entwicklungsökonomie und internationale Wirtschaftsbeziehungen, Finanzkrisen, Gender Budgeting oder die politische und soziale Ökonomie von „Care“ in der Schweiz. Sie hat sich mit Südafrika unter der Apartheid und mit dem Finanzplatz Schweiz beschäftigt, die Politik der internationalen Finanzinstitutionen in Bezug auf ihre Auswirkungen auf Frauen untersucht, sowie zuletzt die Griechenland- und Eurokrise in einem Blog kommentiert.

Moderation: Ursula Dullnig

Veranstalterinnen: WIDE, Joan Robinson, Institut für Institutionelle und Heterodoxe Ökonomie an der WU Wien in Kooperation mit: Frauenhetz, VrauWL - Kollektiv von VWL Studentinnen* und Ökonominnen* in Wien, FZ – autonom-feministisches FrauenLesbenZentrum Wien, precarity office, AG feministische Meso- und Makroökonomie

Wirtschaft feministisch denken

Donnerstag, 2. März 2017 - 18:30

Ein Gespräch mit Mascha Madörin

Eine echte Pionierin. Seltener war die Bezeichnung zutreffender als für die Schweizer Wirtschaftswissenschaftlerin Mascha Madörin. Anlässlich ihres 70. Geburtstages befasst ich das Buch „Quer denken“ mit ihrem Leben. Eine hervorragende Gelegenheit, um mit der Grande Dame der feministischen Ökonomie über ihre Perspektiven und Ansätze zu sprechen.

Ihrer Zeit war sie zumeist einen Schritt voraus. Und sie war immer eine Grenzgängerin zwischen beiden Welten: kritischer Wissensproduktion und politischer Praxis. In Mosambik lehrt sie in den Siebzigern in einem gerade unabhängig gewordenen Staat zu entwicklungsökonomischen Themen. Danach organisiert sie in der Schweiz den Kampf gegen das Apartheid-Regime und deckt die schamlosen wirtschaftlichen Beziehungen ihres Landes zu Südafrika auf.

Sie ist eine frühe Kritikerin des Finanzplatzes Schweiz und setzt sich für die Abschaffung des Bankgeheimnisses ein. Mit ihren Arbeiten in den Neunzigern wird Mascha Madörin eine Wegbereiterin der feministischen Ökonomie. Sie bringt Licht in die blinden Flecken der Wirtschaftstheorie und -politik. Bahnbrechend sind ihre Analysen der Care Ökonomie und Ökonomisierung der Pflege, die sie heftig kritisiert: „Man kann immer billiger Smartphones herstellen, aber nicht immer billiger pflegen.“

Jede Menge Material für ein spannendes Gespräch zwischen zwei Generationen von feministischen Ökonominnen zu kritischer Wissensproduktion, politischer Praxis und allem, was dazwischen liegt.

Die Abteilungen Frauen-Familie und Wirtschaftswissenschaft der AK Wien laden deshalb am 2. März um 18:30 Uhr in den Lesesaal der AK Bibliothek (Prinz-Eugen-Straße 20-22, 1040 Wien).

Der Österreichische Frauenring trauert um Frauenministerin und ehemalige Frauenringvorsitzende Dr.in Sabine Oberhauser

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 20:15

Nachruf auf Sabine Oberhauser

Der Tod von Sabine Oberhauser hat uns tief erschüttert. Österreich verliert eine engagierte und mutige Frauenpolitikerin. Dass sie den Kampf gegen den Krebs verloren hat, macht uns sehr betroffen. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie.

Mit Sabine Oberhauser geht eine erfahrene, leidenschaftliche und offene Politikerin von uns. Als sie im Juli des Vorjahres angelobt wurde, stellte sie in ihren ersten Interviews als Frauenministerin so treffend fest: „Politik ist Bohren harter Bretter. Bei Frauenpolitik kommt noch eine Stahlplatte hinzu." - “Frauen müssen lästig sein. Ich habe aber nicht vor, dabei verhärmt und verbiestert zu sein. Ich werde mir mein Lachen und mein freundliches Gesicht nicht verderben lassen.” Als engagierte Feministin und als warmherziger Mensch wird sie vielen in Erinnerung bleiben.

Sabine Oberhauser war von 2004 bis 2006 Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings und führte die Dachorganisation mit viel Elan und Engagement. „Weder Alibiaktionen noch Schönreden hilft den Frauen“, machte sie als Frauenringvorsitzende deutlich und forderte immer wieder konkrete Maßnahmen gegen Frauenarmut und Einkommensbenachteiligung. Sie machte Frauen Mut und war stets überzeugt, dass Frauen aktiv gegen Ungerechtigkeiten ankämpfen müssen:  „Wir müssen endlich unsere Sache selbst in die Hand nehmen und, wenn notwendig, mehr als nur kräftig auf den Tisch hauen. Frauen müssen endlich von der Dienerinnenrolle Abschied nehmen und Selbstbewusstsein zeigen. Nicht nur am Internationalen Frauentag, sondern tagtäglich und überall."

Sabine Oberhauser wird fehlen als starke Stimme für Frauenrechte, Solidarität, und Menschlichkeit. Wir werden sie als Politikerin, als Feministin, als Freundin sehr vermissen!

Im Namen des Österreichischen Frauenrings

Sonja Ablinger
Vorsitzende

ABGESAGT: Mehr Frauen an die Spitze! Mit Quoten zur echten Gleichstellung in der Wirtschaft

Donnerstag, 2. März 2017 - 14:00 bis 17:00

Absage der Veranstaltung

Aus Gründen der Pietät und des tiefen Respekts für den Mensch und die Politikerin Sabine Oberhauser werden die SPÖ Frauen die Veranstaltung "Mehr Frauen an die Spitze! Mit Quoten zur echten Gleichstellung in der Wirtschaft"  am 2. März 2017 absagen. Sobald es einen neuen Termin für die Veranstaltung gibt, wird dieser bekannt gegeben.

Im Bundesministerium für Gesundheit und Frauen liegt ein Kondolenzbuch auf, in das Sie sich/Du dich bis Mittwoch von jeweils 8.00 bis 16 Uhr eintragen können/kannst. (Adresse: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, Radetzkystraße 2, 1030 Wien).

Das Online-Kondolenzbuch finden Sie/findest du hier.

Sinkende Träume

Donnerstag, 23. Februar 2017 - 19:00

Vernissage

Vivien Kabar, geboren 1981 in Ungarn. Freischaffende Künstlerin und Autorin. Studium beim international tätigen Theaterkünstler Ilia de Riska (seinerseits Student von Joseph Beuys). Ab 2003
Veröffentlichungen von Lyrikbänden in Ungarn. Gleichzeitig hat sie aber auch immer intensiv gezeichnet und wandte sich ab 2006 verstärkt der Malerei zu. Ihre Werke befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen im In- und Ausland. Seit 2013 in Wien.

Die Ausstellung soll ein Aufruf gegen Kindesmissbrauch bzw. ein Aufruf zur Prävention sein. Vivien Kabar ist Preisträgerin „Kunst gegen Gewalt“ 2014 vom BM.I.

Die Veranstaltung findet am 23.2.2017, 19:00 Uhr, im Grünen Lokal der Grünen Josefstadt (Blindengasse 5, 1080 Wien) statt.

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