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Eine Hand allein kann nicht klatschen: Westsahara - mit Frauen im Gespräch

Montag, 23. Juni 2014 - 19:00 bis 23:45

Buchpräsentation mit Filmvorführung und Diskussion mit Gundi Dick (Autorin des Buches) und Najla Mohammedlamin (Protagonistin des Films)

Moderation: Ulrike Lunacek (Vorsitzende der Frauensolidarität und EU-Abgeordnete)

Nach einer Einleitung von Ulrike Lunacek zeigen wir den Dokumentarfilm "Cast in Sand: Najla & Agaila" (von Rebecca Roberts-Wolfe, USA/ Algerien 2013, 27 Min, OmU).
Danach liest Gundi Dick aus ihrem Buch und berichtet gemeinsam mit Najla Mohammedlamin über aktuelle Entwicklungen in der Westsahara.
Im Anschluss laden wir zu einer Publikumsdiskussion.

Zeit: Montag, 23. Juni 2014, 19.00 Uhr
Ort: C3- Centrum für Internationale Entwicklung, Alois Wagner Saal, Sensengasse 3, 1090 Wien

Eine Kooperationsveranstaltung von Frauensolidarität, Löcker Verlag, WIDE und GEZA

Sommerkino im ega: "Atemnot" von Käthe Kratz

Donnerstag, 3. Juli 2014 - 21:00 bis 23:45

Unter dem Motto "Österreichisches Kino aus weiblicher Hand" präsentiert der ega Sommergarten an drei Donnerstagen im Juli Filme, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Liebe beschäftigen:

3. Juli: "Atemnot" von Käthe Kratz (Ö 1983)

Zwei Menschen flüchten sich, vom Zwang der Besonderheit getrieben, ins Schweigen. Erst in der Nähe des Todes, in der Bereitschaft zu sterben, erleben sie ein Stück Freiheit. Freiheit von sich selbst und von der Welt.
Länge: 100 Minuten

Weitere Termine & Filme

  • 10. Juli: "What is Love" von Ruth Mader
  • 17. Juli: "Du und Ich" von Ruth Rieser

Die Filmvorführungen finden bei freiem Eintritt und jedem Wetter statt!

Ab 18:00 Uhr ist der Sommergarten in Betrieb, Filmbeginn ist jeweils um 21:00 Uhr.

Um Anmeldung wird unter Tel. 01 / 589 80 423 oder elisabeth.gutenbrunner [at] ega.or.at gebeten!

Frauenring-Preis-Verleihung 2014

Montag, 10. März 2014 - 19:30 bis 21:00

Am 13. März 2014 vergab der Österreichische Frauenring (ÖFR) zum zweiten Mal den Frauenring-Preis. Die Preisverleihung fand im Ministerium für Bildung und Frauen im Beisein von BM Gabriele Heinisch-Hosek, der ÖFR-Vorsitzenden Christa Pölzlbauer sowie zahlreichen Mitgliedern statt.

Der Frauenring-Preis wird seit 2011 vom ÖFR an Personen vergeben, die sich für die Anliegen von Frauen engagieren beziehungsweise sich im Interesse der Geschlechtergleichstellung besonders verdient gemacht haben.

Dieses Jahr erhielten drei Frauen den Preis:

Christiana Jankovics ist ORF-Betriebsrätin und Mitglied des Stiftungsrates. Sie hat feministische Pionierarbeit im ORF geleistet: Einen Gleichstellungsplan initiiert, den die Arbeitsgruppe für Gleichstellungsfragen geschrieben und der Generaldirektor erlassen hat. Dieser Gleichstellungsplan wurde durch EIGE zum Best Practice Modell als Empfehlung für europäische Medienhäuser erkoren. Christiana Jankovics hat das Genderbudgeting vorangetrieben und kämpft um eine frauengerechte Vielfalt im ORF.

Irma Schwager ist antifaschistische Widerstandskämpferin und Friedensaktivistin. Sie floh 1938 aus Österreich nach Frankreich und schloss sich dort der Résistance an. Nach ihrer Rückkehr nach Österreich setzte sie sich u.a. aktiv für eine Reform des Scheidungsrechtes und eine Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen ein. Mit dem Frauenring-Preis will der ÖFR ihre außergewöhnliche Zivilcourage würdigen.

Ulrike Truger ist hinsichtlich ihrer monumentalen Skulpturen nicht nur die einzige Steinbildhauerin Österreichs, sie ist auch jene Künstlerin, die im Öffentlichen Raum beharrlich gesellschaftspolitische Stellungnahmen einfordert. Ihre "Denkmalsetzungen", sind für sie "Kampf sowohl für das humanistische Anliegen als auch für die Gültigkeit der künstlerischen Aussage; und ein Kampf gegen den resignativen Rückzug der Kunst aus der politeia."

Laudatio Frauenring-Preis 2014
Frauenring-Preisträgerinnen 2014

Frauenring-Preis-Verleihung 2011

Montag, 11. April 2011 - 19:30 bis 21:00

Am 11. April 2011 wurde der Frauenring-Preis zum ersten Mal verliehen. Damit stellt der Österreichische Frauenring Menschen ins Rampenlicht, die sich unermüdlich für die Rechte von Frauen einsetzen. Gewürdigt werden all jene besonderen Leistungen, die feministische Grundsätzen entsprechen und sich aktiv gegen jegliche Formen von Diskriminierung und Diffarmierung von Frauen richten. Der Frauenring-Preis wird ab 2011 jährlich an Personen übergeben, die besonderes feministisches Engagement zeigen.

Die PreisträgerInnen 2011 sind die ORF-Journalistin Renata Schmidtkunz und der Musiker Paul Gulda. Der ÖFR möchte mit dem Frauenringpreis 2011 das langjährige Ringen der beiden um die Beseitigung des Babylon-Werbeplakates am Wiener Flughafen würdigen.

Renata Schmidtkunz protestierte seit 2007 gegen diese Darstellungsform von Frauen und engagierte sich für die Abnahme des Plakates.

Paul Gulda ging es in Zusammenhang mit der Beseitigung des Plakates in erster Linie um die Wahrung der Frauen- und somit Menschenwürde.

Den lange andauernden, bemerkenswert energischen und letztlich sehr erfolgreichen Bemühungen der beiden PreisträgerInnen möchte der Österreichische Frauenring nun mit der Vergabe des Frauenring-Preises Anerkennung zollen. Die feierliche Preisverleihung fand in Anwesenheit der Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und der Vorsitzenden des Österreichischen Frauenrings, Dr.in Christa Pölzlbauer, sowie zahlreicher Mitglieder des ÖFR in den Räumlichkeiten des Frauenministeriums statt.

Vergabe des Frauenring-Preises 2011
Frauenring-PreisträgerInnen 2011

ORF-Publikumsrat wieder ohne Frauen-Vertreterin

Mittwoch, 26. März 2014 - 8:30 bis 21:30

Frauenring empört über die Ignoranz

Seit 2007 bemüht sich der Frauenring um einen Sitz im Publikumsrat des ORF - vergeblich. Abermals wurde die Bewerbung Österreichs größter Frauendachorganisation ignoriert. Zwar sind ältere Menschen ebenso wie Familien oder Kraftfahrer im Publikumsrat repräsentiert, eine Vertretung von Fraueninteressen ist aber nicht vorgesehen.

Das ORF-Gesetz nennt Frauen nicht als spezifische Gruppe, die im Publikumsrat vertreten sein muss, eine entsprechende Auslegung wäre jedoch durchaus möglich gewesen. Immerhin sind in allen explizit genannten Gruppen Frauen zu finden, deren Interessen der Frauenring vertritt.

"Sowohl Josef Ostermayer als auch Frauenministerin Heinisch-Hosek haben sich der Vertretung von Fraueninteressen im Publikums- und Stiftungsrat gegenüber seit jeher aufgeschlossen gezeigt", sagt Christa Pölzlbauer, Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings. "Trotz Unterstützung seitens der Frauenministerin wurde der Frauenring nun aber wieder ignoriert. Herr Minister Ostermayer hat offenbar kein Verständnis für frauenpolitische Anliegen", so Pölzlbauer.

Gerade da Frauen in sämtlichen ORF-Diskussionsformaten unterrepräsentiert und frauenpolitische Inhalte sehr spärlich gesät sind, bräuchte es dringend eine feministische Stimme im Publikumsrat. "Diese Entscheidung zeigt, welchen Stellenwert Frauenanliegen im ORF haben", so Pölzlbauer.

ÖFR vergibt Frauenring-Preis 2014

Montag, 10. März 2014 - 8:30 bis 21:30

Am Donnerstag, dem 13. März 2014, vergab der Österreichische Frauenring (ÖFR) zum zweiten Mal den Frauenring-Preis. Die Preisverleihung fand im Beisein von BM Gabriele Heinisch-Hosek, der ÖFR-Vorsitzenden Christa Pölzlbauer sowie zahlreichen Mitgliedern statt.

Als Dachorganisation österreichischer Frauenvereine vertritt der ÖFR indirekt über eine Millionen Frauen. Der Frauenring-Preis wird seit 2011 vom ÖFR an Personen vergeben, die sich für die Anliegen von Frauen engagieren beziehungsweise sich im Interesse der Geschlechtergleichstellung besonders verdient gemacht haben.

2014 erhielten drei Frauen den Preis:

CHRISTIANA JANKOVICS ist ORF-Betriebsrätin und Mitglied des Stiftungsrates. Sie hat feministische Pionierarbeit im ORF geleistet: Einen Gleichstellungsplan initiiert, den die Arbeitsgruppe für Gleichstellungsfragen geschrieben und der Generaldirektor erlassen hat. Dieser Gleichstellungsplan wurde durch EIGE zum Best Practice Modell als Empfehlung für europäische Medienhäuser erkoren. Christiana Jankovics hat das Genderbudgeting vorangetrieben und kämpft um eine frauengerechte Vielfalt im ORF.

IRMA SCHWAGER ist antifaschistische Widerstandskämpferin und Friedensaktivistin. Sie floh 1938 aus Österreich nach Frankreich und schloss sich dort der Résistance an. Nach ihrer Rückkehr nach Österreich setzte sie sich u.a. aktiv für eine Reform des Scheidungsrechtes und eine Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen ein. Mit dem Frauenring-Preis will der ÖFR ihre außergewöhnliche Zivilcourage würdigen.

ULRIKE TRUGER ist hinsichtlich ihrer monumentalen Skulpturen nicht nur die einzige Steinbildhauerin Österreichs, sie ist auch jene Künstlerin, die im Öffentlichen Raum beharrlich gesellschaftspolitische Stellungnahmen einfordert. Ihre "Denkmalsetzungen", sind für sie "Kampf sowohl für das humanistische Anliegen als auch für die Gültigkeit der künstlerischen Aussage; und ein Kampf gegen den resignativen Rückzug der Kunst aus der politeia."

Frauenpolitik: Das große Schweigen

Donnerstag, 6. März 2014 - 7:30 bis 21:30

Frauenpolitische Themen werden in österreichischen Medien ausgeblendet

Bereits im Wahlkampf 2013 zeigte sich: Frauenpolitik spielt in Österreich eine Nebenrolle - und auch rund fünf Monate nach der Nationalratswahl hat sich daran nichts geändert. Es scheint, als ob sich in Österreich weder die Politik noch die Medien für frauenpolitische Anliegen interessieren würden, und das, obwohl gerade in diesem Bereich Fortschritte seit Langem ausbleiben: Erst vergangene Woche präsentierte die Eurostat Daten zur Einkommensverteilung. Österreich belegt bei den Einkommensunterschieden zwischen Männern und Frauen den vorletzten Platz innerhalb der EU. Eine kürzlich präsentierte Studie der Arbeiterkammer weist darauf hin, dass Frauen zwar in den vergangenen 30 Jahren mehr und höhere Bildungsabschlüsse als Männer aufweisen können. Das wirkt sich jedoch fast gar nicht auf ihre Beschäftigungschancen - beziehungsweise auf eine gerechte Bezahlung aus.

Der Arbeitsmarkt ist nur einer der Bereiche, in denen sich Geschlechterungerechtigkeiten fortsetzen. Thematisiert wird dies in Österreich aber weder Boulevard- noch Qualitätsmedien. Auch die Medienanalysen der Agentur "Media Affairs" weisen etwa regelmäßig darauf hin, dass der Frauenpolitik in österreichischen Medien kaum Beachtung geschenkt wird.

"Feministische Themen werden in den Medien schlicht vernachlässigt und - wenn überhaupt - dann nur am Rande angesprochen. Dadurch bleibt aber auch die mediale Kontrollfunktion aus und PolitikerInnen aller Parteien können die Frauenpolitik weiter problemlos unter den Tisch fallen lassen", kritisiert die Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings, Christa Pölzlbauer.

Vor allem der ORF, der einen öffentlichen Auftrag zu erfüllen hat, hat großen Nachholbedarf in Sachen frauenpolitischer Berichterstattung. "Themenschwerpunkte mit einigen ausgewählten Sendungen zum Internationalen Frauentag sind nicht ausreichend. Es braucht eine kontinuierliche Berichterstattung, die sich differenziert mit feministischen Themen auseinandersetzt", meint Pölzlbauer.

Dass die amtierende Regierung Frauenpolitik momentan vernachlässigt, bleibt von den Medien unkommentiert. Auch wenn feministische und alternative Medien diesbezüglich wichtige Arbeit leisten, braucht es frauenpolitische Berichterstattung auch in den Mainstream-Medien, die einen großen Teil der Bevölkerung erreichen. "Der Frauenring appelliert deshalb an die verantwortlichen RedakteurInnen in Österreich, Frauen und deren Anliegen stärker in den Mittelpunkt ihrer Berichterstattung zu stellen. Es braucht dringend eine kritische Auseinandersetzung, um dem aktuell fortschreitenden Backlash und sexistischer Diskriminierung entgegenzuwirken", gibt Pölzlbauer abschließend zu bedenken.

One Billion Rising - Stopp der Gewalt gegen Frauen!

Freitag, 14. Februar 2014 - 21:30 bis 23:30

Österreich braucht eine öffentliche Debatte zu struktureller Gewalt

Am 14. Februar, derm "V-Day", findet auch in Österreich die Kampagne "One Billion Rising" statt, bei der sich rund um den Globus Frauen gegen Gewalt erheben. Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser veranstaltet eine Kundgebung vor dem Parlament in Wien.

Rund ein Drittel aller Frauen und Mädchen weltweit werden Opfer von Gewalt. In Österreich ist es jede dritte oder vierte Frau, die mindestens einmal in ihrem Leben Gewalt erfährt, die Täter sind meist im nahen sozialen Umfeld zu finden.

Obwohl die Zahlen und Fakten seit vielen Jahren bekannt sind, fehlt es in Österreich nach wie vor an einer öffentlichen Debatte über häusliche und sexuelle Gewalt gegen Frauen, die fest in einer hierarchischen Gesellschaftsordnung verankert ist.

Die Ereignisse rund um die Demonstrationen gegen den "Akademikerball" haben gezeigt, dass Gewalt erst dann ins Rampenlicht zu treten scheint, wenn sie im öffentlichen Raum und männerbündisch organisiert stattfindet. "Wo bleibt der mediale Aufschrei, wenn Berichte über häusliche Gewalt in Österreich veröffentlicht werden oder Männer ihre (Ex-)Partnerinnen ermorden?", so Christa Pölzlbauer, Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings.

Auch die Strafandrohungen müssen im Zuge der Strafrechtsreform 2015 in Österreich dringend überprüft werden - es kann nicht sein, dass etwa Eigentumsdelikte härter bestraft werden als Gewalt gegen Menschen.

Österreichischer Frauenring: Keine Frau darf misshandelt werden!

Freitag, 14. Februar 2014 - 8:00

Kampagne "Ich unterstütze" fordert weitere Anstrengungen, um Frauen vor Gewalt zu schützen

Österreich hat am 14. November 2013 die "Istanbulkonvention" (Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt) unterzeichnet. Damit verpflichtet sich der Staat, weitere Anstrengungen zu treffen, um Frauen effektiv vor Gewalt zu schützen. Gewalt gehört immer noch zur täglichen Realität vieler Frauen; sie wird oft von nahen Angehörigen ausgeübt. Jede vierte bis fünfte Frau ist mindestens einmal in ihrem Leben von Gewalt betroffen. Gewalt gegen Frauen hat System - trotz des von Frauenorganisationen mitentwickelten Gewaltschutzgesetzes.

Um die breite Bevölkerung zu informieren, hat der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF), Mitgliedsorganisation des Frauenrings, die Kampagne "Ich unterstütze" ins Leben gerufen. Auf der Website www.ichunterstütze.org kann eine entsprechende Unterstützungserklärung unterschrieben werden. "Viele Politikerinnen und Politiker haben mit ihrer Unterschrift bereits ein wichtiges Zeichen gesetzt. Für die Zukunft wünschen wir uns, dass möglichst viele Österreicherinnen und Österreicher die Kampagne unterstützen und mit ihrer Unterschrift gegen Gewalt an Frauen und Mädchen Stellung beziehen", sagt Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin des Vereins AÖF.

Der Österreichische Frauenring fordert die Politik zudem dazu auf, im Zuge der Strafrechtsreform 2015 die Tatbestände bei Gewaltdelikten genau zu überprüfen. Insbesondere die Strafandrohungen müssen den Bestimmungen der Istanbulkonvention genügen. "Eine eingeschlagene Fensterscheibe oder ein kleiner Ladendiebstahl dürfen nicht härter bestraft werden als Männer, die Frauen krankenhausreif prügeln", so Brigitte Hornyik vom Verein österreichischer Juristinnen.

Der Österreichische Frauenring tritt auch für Schulungen für alle öffentlich Bediensteten, die mit der Verfolgung von Gewaltdelikten befasst sind, ein - vor allem für die Richterschaft. Es darf nicht sein, dass Frauen nicht geglaubt wird, weil ein durchschnittlicher Vergewaltiger "nicht so vorgeht"! Im Bereich der Polizei sind solche Schulungen bereits seit Langem üblich.

"Gewalt gegen Frauen wird bisweilen immer noch bagatellisiert bzw. mit keinen oder nur sehr geringen Strafen geahndet", so Brigitte Hornyik. Auch im Bereich der psychischen Gewalt ist noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten: Psychische Gewalt hat vielfältige Erscheinungsformen und kann oft mehr verletzen als physische Gewalt. "Jede Frau und jedes Kind hat ein Recht auf Schutz und Sicherheit, auch Migrantinnen, Asylwerberinnen und Frauen ohne Dokumente müssen österreichweit Aufnahme in Frauenhäusern finden. Keine Frau und kein Kind darf aus finanziellen Gründen abgewiesen werden!", sagt Maria Rösslhumer vom Verein AÖF.

"Der Frauenring und seine Mitgliedsorganisationen haben exzellente Expertinnen zum Thema Gewalt - die Regierung und das Parlament sollten auf diese Expertise nicht verzichten!", fordert der Frauenring seine Mitwirkung ein.

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