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Alleinerziehende: Frauenring fordert überfällige Unterhaltssicherung

Montag, 24. September 2018 - 0:15

„Ja" für die Unterhaltssicherung: Vor genau einem Jahr stimmten sämtliche SpitzenkandidatInnen in der Puls4-Elefantenrunde dafür, dass eine staatliche Unterhaltsgarantie umgesetzt werden müsse, um Alleinerziehende – 90 Prozent von ihnen sind Frauen – und ihre Kinder aus der Armutsfalle zu holen. Passiert ist bisher: nichts.

„Die Regierungsparteien sollen endlich zu ihrem gegebenen Versprechen stehen, statt weiterhin Politik auf dem Rücken der Frauen zu machen. Alleinerzieherinnen leisten täglich Enormes, ihnen fehlt aber die einflussreiche Lobby. Armutsgefährdete Frauen und ihre Kinder werden hier einfach im Stich gelassen", sagt Klaudia Frieben, Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings.

Kundgebung zum Jahrestag:
Montag, 24. September um 17 Uhr am Platz der Menschenrechte in Wien
https://www.facebook.com/events/511020386026802/

 

Das Frauen*Volksbegehren braucht Unterstützung!

Donnerstag, 20. September 2018 - 15:15

Zwischen 1. und 8. Oktober kann das Frauen*Volksbegehren 2.0 unterschrieben werden. Damit es möglichst viele Unterschriften werden, braucht es die Unterstützung engagierter AktivistInnen.

Jede*r kann mitmachen!

Das Team des Frauen*Volksbegehrens möchte in der Eintragungswoche so viele Leute wie möglich auf die Straße bringen, die bis in den letzten Winkel Österreichs Menschen dazu einladen, dass Volksbegehren zu unterschreiben.

"Jede Stimme für das Frauen*Volksbegehren ist eine Stimme gegen die Kürzungen der Einrichtungen und Initiativen der österreichischen Frauen*bewegung, gegen eine Politik, die nur die 'oberen 10.000' bedient, gegen eine rechtskonservative Politik. Kurz: wir machen (außenparlamentarische) Opposition und bleiben auch dabei. Österreich braucht eine Politik der Gleichwertigkeit. Für ein gutes Leben für alle", schreiben die AktivistInnen.

 Alle Freiwilligen sind dazu aufgerufen, sich auf der Website einzutragen:

https://frauenvolksbegehren.at/mitmachen/auf-die-strasse/

Sie werden anschließend per E-Mail von einem Team betreut und mit allen nötigen Materialien für einen starken Einsatz versorgt. Ob alleine, mit Freund*innen, dem Sportverein oder mit einer Organisation - das passende Aktionspaket wird vom Frauen*Volksbegehren-Team geschnürt.
 

PASS EGAL – Für echte Demokratie

Über eine Million Menschen, die in Österreich leben, sind von der Teilnahme an Wahlen ausgeschlossen und dürfen auch nicht ihre Unterschrift für ein Volksbegehren leisten. Frauen* gehören, so wie Menschen mit Migrationsbiographie und Menschen mit wenig Bildung, zu den Gruppen, die am wenigsten an demokratischen Entscheidungen teilnehmen.

Mit „Mein Volksbegehren. Meine Unterschrift. Pass Egal“ setzt das Frauen*Volksbegehren gemeinsam mit dem Team von SOS Mitmensch ein Zeichen für ein demokratischeres Österreich.

Alle Informationen dazu auf Facebook oder hier:

https://frauenvolksbegehren.at/passegal/

Mit diesem Formular kann jede Person ohne österreichische Staatsbürger*innenschaft bis 30. September ihre Stimme abgeben:

https://frauenvolksbegehren.at/wp-content/uploads/2018/09/unterstutzung-pass-egal.pdf
 

Links:
Das Frauen*Volksbegehren auf Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCQayhmdGTLTDxEi7XlSHjEA
Website: https://frauenvolksbegehren.at/

 

Umfrage: Kind & Job - Wie schaffen Sie das?

Freitag, 14. September 2018 - 2:45

Wie zufrieden sind Sie mit dem Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen in Österreich? Wo gibt es Verbesserungsbedarf? Arbeiterkammer und ÖGB-Frauen haben anlässlich des neuen Arbeitszeitgesetzes, das eine Höchstarbeitszeit bis 12 Stunden pro Tag und 60 Stunden pro Woche vorsieht, eine Umfrage gestartet. Betroffene können ihre Erfahrungen, Probleme und Wünsche in Sachen Vereinbarkeit schildern.

Der Österreichische Frauenring fordert seit Langem einen flächendeckenden Ausbau qualitativ hochwertiger Betreuungseinrichtungen. „Nicht jeder Elternteil hat einen Nine-to-five-Job, viele haben untypische Arbeitszeiten. Hier gibt es kaum Angebote, die sich an diesen Arbeitszeiten orientieren“, kritisiert Klaudia Frieben, Vorsitzende des Frauenrings.

„Die Teilzeitquote bei Frauen ist bereits jetzt sehr hoch. Durch den 12-Stunden-Tag und die unzureichende Unterstützung bei der Kinderbetreuung wird sich die Situation weiter verschärfen. Das ist ein Rückschritt in der Frauenpolitik, den die Regierung zu verantworten hat“, so Frieben.

Zur Umfrage

 

Bogner-Strauß spart frauenpolitische Arbeit kaputt

Donnerstag, 30. August 2018 - 14:30

Anfrage von SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek zeigt: Viele über Jahrzehnte geförderte Frauenorganisationen von Kürzungen betroffen

Die Liste der Frauenorganisationen, denen 2018 die Förderung vom Frauenministerium gestrichen oder gekürzt wurde, ist länger als gedacht – das geht aus einer Anfragebeantwortung von Frauenministerin Juliane Bogner-Strauß hervor. „Ob das Frauengesundheitszentrum Salzburg oder das nowa Lernzentrum für Frauen in der Steiermark, gekürzt wurde in allen Bereichen: Bildung, Gesundheit, Kultur und sogar Gewaltschutz. Der Frauenministerin ist die langjährige Arbeit der Frauenorganisationen offensichtlich nichts wert“, sagt Klaudia Frieben, Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings. Nicht zu finden in der Liste der Kürzungen ist der Frauenring, dem ebenfalls rund 8.000 Euro weniger zur Verfügung stehen. „Das kann wohl nur ein ‚Versehen‘ sein“, so Frieben.  

Viele der Organisationen wurden schon seit Beginn der 1990er-Jahre gefördert. „Diese Frauenvereine unterstützen seit Jahrzehnten Frauen in allen Lebenslagen – ihre Arbeit wird einfach zerstört“, so Frieben. Auch von einer neuen Schwerpunktsetzung ist nichts zu erkennen. „Bisher haben wir in der Frauenpolitik nur Sparpolitik erlebt. Das ist kein glaubwürdiges Engagement für die Frauen in Österreich“, so Frieben.

Wo ist Ihre Solidarität, Frau Frauenministerin?

Donnerstag, 23. August 2018 - 12:00

Frauenring-Vorsitzende Klaudia Frieben kritisiert Aussagen von Bogner-Strauß in Kurier-Interview scharf

Sehr verärgert reagiert die Vorsitzende des Österreichischen Frauenringes, Klaudia Frieben, auf das heutige Kurier-Interview mit Frauenministerin Juliane Bogner-Strauß, in dem die Ministerin Solidarität unter Frauen einfordert.

„Frauenvereinen und Projekten die Existenz entziehen, Gelder für Kinderbetreuung streichen und dann noch Solidarität von denjenigen zu verlangen, deren Situation massiv verschlechtert wird, dafür fehlen mir ganz einfach die Worte“, kritisiert Frieben.

„Wo ist eigentlich Ihre Solidarität, Frau Ministerin? Wo ist Ihre Solidarität mit den Einrichtungen, die wichtige gesellschaftspolitische Arbeit leisten und die Sie in Zweifel stellen? Wo ist Ihre Solidarität mit berufstätigen Frauen, die jetzt schon nicht wissen, wie sie ihre Kinder betreuen lassen sollen, weil es zu wenig Plätze gibt und Sie statt den Ausbau zu fördern die Mittel einschränken? Wo ist Ihre Frauensolidarität, die wir uns zu Recht von Ihnen erwarten?“, so Frieben.

Frauenring: Förderabsage vom Sozialministerium

Dienstag, 7. August 2018 - 12:45

Der Österreichische Frauenring (ÖFR) hat vom Sozialministerium eine Absage der Förderung für die „Kampagnenarbeit - Geschlechtergerechtigkeit und Gewaltschutz“ erhalten. "Ein weiterer Schlag für unsere Arbeit, die Existenz unseres Dachverbandes und ein Mittel, um uns mundtot zu machen", kommentiert Klaudia Frieben, Vorsitzende des ÖFR.

 

Frauenring: Türkis-Blau schafft die Frauenpolitik ab

Samstag, 4. August 2018 - 12:30

Die Ankündigung des Frauenministeriums, die Förderungen der Frauenvereine für 2019 nochmals rigoros zu kürzen, ist für die Vorsitzende des österr. Frauenringes, Klaudia Frieben, skandalös - es bedeutet wahrscheinlich das Ende vieler Initiativen und Vereine.

„Ich fordere die Frauenministerin auf, sich endlich ihrer Funktion bewusst zu werden und für Frauenrechte einzutreten und nicht denjenigen, die sie vertreten muss, permanent zu schaden“, so Frieben zornig. „Kämpfen Sie endlich für mehr Mittel, beginnen Sie Frauenpolitik zu verstehen und spielen Sie die unterschiedlichen Vereine und Organisationen nicht gegeneinander aus!"

Frauenring kritisiert massive Kürzungen bei Frauenorganisationen

Dienstag, 17. Juli 2018 - 12:15

Frauenorganisationen und -projekte leisten in Österreich seit Jahrzehnten unverzichtbare Arbeit – etwa im Bereich Bildung, Gewaltprävention, Empowerment von Frauen, Öffentlichkeitsarbeit und Sensibilisierung. Bei den bisher bewilligten Förderungen hat die Regierung nun massiv gekürzt oder Förderungen sogar gänzlich gestrichen. Rund 700.000 Euro weniger als 2017 stehen dem Ressort von Bundesministerin Juliane Bogner-Strauß zur Verfügung, zahlreiche Frauenorganisationen und -projekte sind betroffen. „Das Frauenressort ist seit jeher unterdotiert – und die Regierung kürzt auf dem Rücken von Frauen noch weiter. Für viele Organisationen ist die Situation existenzbedrohend“, sagt Klaudia Frieben, Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings (ÖFR).

„Wieder andere Organisationen haben Mitte Juli noch immer keinen Förderbescheid bekommen und müssen Personalkosten seit Anfang Jänner vorfinanzieren. Das ist eine unerträgliche Situation“, so Frieben.

Um auf diese Missstände aufmerksam zu machen, hat sich der ÖFR heute in einem offenen Brief an die Regierung, den Bundespräsidenten und die Nationalratsabgeordneten gewandt und fordert die Regierung auf, die beantragten Gelder unverzüglich auszuzahlen und die Einrichtungen finanziell und rechtlich abzusichern. Der Brief ist auf der Website des Frauenrings zu finden.

„Österreich kommt bei der Gleichstellung von Frauen und Männern seit Jahren im internationalen Vergleich nicht vom Fleck. Organisationen die Mittel zu streichen, die für ein selbstbestimmtes Leben von Mädchen und Frauen einen entscheidenden Beitrag leisten, ist politisch unverantwortlich“, so Frieben.

 

 

Offener Brief an die österreichische Bundesregierung

Dienstag, 17. Juli 2018 - 12:00

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Sebastian Kurz!

Sehr geehrter Herr Vizekanzler Heinz-Christian Strache!

Sehr geehrte Frau Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend, Dr.in Juliane Bogner-Strauß!

Sehr geehrte Frau Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, Mag.a Beate Hartinger-Klein!

Sehr geehrter Herr Bundesminister für EU, Kunst, Kultur und Medien im Bundeskanzleramt, Mag. Gernot Blümel, MBA!

Sehr geehrter Herr Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Univ.-Prof. Heinz Faßmann!

Sehr geehrter Herr Bundesminister für Finanzen, Hartwig Löger!

In Ihrem Regierungsprogramm betonen Sie vielfach die Wichtigkeit und Bedeutung der Familien und Kinder, Sie betonen, wie sehr Ihnen Familien am Herzen liegen und wie sehr Sie Familien unterstützen wollen und werden.

Frauen sind die Mehrheit in der Bevölkerung, gleichberechtigte Bürgerinnen, Steuerzahlerinnen und Wählerinnen.

Frauen sind Teil der Familie, Kinder sind Teil der Familie, Mütter sind Teil der Familie, alleinerziehende Mütter sind Teil der Familie.

Dennoch lassen Sie es zu, dass heuer die Mittel für Familienberatungsstellen um 4,2% gekürzt werden und damit auch für zahlreiche Frauenberatungsstellen. Viele Familienmitglieder, Eltern, Männer und Frauen, Erziehungsberechtigte, die Hilfe für sich selbst oder für ihre Kinder benötigen, werden vor die Tür gestellt werden und erhalten keine Unterstützung mehr!

Dennoch lassen Sie es zu, dass Frauenorganisationen und Frauenprojekten die bisher bewilligten und angesuchten Förderungen gestrichen oder gekürzt werden!

Dennoch lassen Sie es zu, dass noch immer Informationen über Förderungen aus dem Familienressort fehlen! Es ist bereits Juli und viele Organisationen müssen seit Anfang Jänner Personalkosten vorfinanzieren und wissen nicht, ob ihnen auch diese Förderungen gestrichen werden.

Dennoch lassen Sie es zu, dass viele Frauenorganisationen keine Indexanpassung bei den Förderungen bekommen!

Es handelt sich dabei um Frauenorganisationen, die sich seit Jahrzehnten für Frauenrechte, für Geschlechtergerechtigkeit und die Gleichstellung von Frauen und Männern einsetzen.

Es handelt sich dabei um Frauenorganisationen, die seit Jahrzehnten umfangreiche, maßgeschneiderte und bedarfsgerechte Bildungsmaßnahmen für alle Frauen anbieten und speziell für Frauen mit Behinderungen, ältere Frauen, Mädchen, Migrantinnen, asylsuchende Frauen, LGBTIQ-Menschen und Alleinerziehende.

Es handelt sich dabei um Frauenorganisation und -projekte, die seit vielen Jahren Gewaltprävention und Bewusstseinsbildung für ein gewaltfreies und respektvolles Miteinander leisten.

Es handelt sich auch um Fraueneinrichtungen, die Diskriminierung und Benachteiligungen sowie frauenpolitische Errungenschaften medial aufzeigen.

Es handelt sich um Einrichtungen, die sich für Frauen und Männer juristisch und bei Gericht gegen jede Form der Diskriminierung einsetzen. 

Infolge der Kürzungen bzw. der Streichung von Förderungen dieser Organisationen und Projekte sind Bildungsangebote und Medienprojekte stark gefährdet, die für ein selbstbestimmtes Leben von Mädchen und Frauen einen entscheidenden Beitrag leisten.

Die uns bisher bekannten von den Kürzungen und Streichungen betroffenen Organisationen setzen auf den Zusammenhang von Bildung, Demokratie, Empowerment, Selbstbewusstsein, Strukturreflexion, gesellschaftspolitisches Engagement, kritische Öffentlichkeitsarbeit, Sensibilisierung für Unrechtsbewusstsein, emanzipatorische Lebenskonzepte, Solidarität, inter/nationale Vernetzung und letztlich auf Engagement für Frauen- als Menschenrechte und ein gutes Leben für alle.

Mit geringen öffentlichen Fördermitteln wird seit Jahren und Jahrzehnten unverzichtbare Arbeit für unsere Gesellschaft geleistet.

Der Österreichische Frauenring (ÖFR) vertritt durch seine Mitgliedsorganisationen geschätzte zwei Millionen Frauen und Mädchen in Österreich. Der Österreichische Frauenring fordert, die beantragten Gelder unverzüglich auszuzahlen und die Einrichtungen finanziell und rechtlich abzusichern und ist für eine Lösung gesprächsbereit.

Wir appellieren an Ihre politische Verantwortung und fordern Sie auf, das Budget für Gleichstellungspolitik und Gewaltprävention dringend um das 21-fache zu erhöhen! Mit einem Budget von 10 Millionen Euro kann diese Arbeit nicht geleistet werden.

Seit 1. Juli 2018 hat Österreich für ein halbes Jahr die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Das ist die Chance für Sie, politische Verantwortung zu übernehmen und endlich die Istanbul-Konvention umzusetzen, zu der sich Österreich mit der Ratifizierung 2013 verpflichtet hat. 

Hochachtungsvoll,

im Namen des österreichischen Frauenringes!

Klaudia Frieben

Vorsitzende

 

Untenstehend finden Sie den offenen Brief sowie Antwortschreiben darauf zur Nachlese.

Frauenring: Verbale Gewalt an Frauen im Netz darf nicht straflos bleiben

Freitag, 29. Juni 2018 - 14:30

Die ehemalige Nationalratsabgeordnete Sigrid Maurer (Grüne) wurde in einer Facebook-Nachricht sexuell belästigt und machte das aufgrund der fehlenden Möglichkeit, dagegen juristisch vorzugehen öffentlich – und wird nun vom mutmaßlichen Verfasser der Nachricht wegen übler Nachrede und Kreditschädigung geklagt.

„Hier handelt es sich aus unserer Perspektive um eine massive sexuelle Belästigung im digitalen Raum. Es ist inakzeptabel, dass die belästigten Frauen bestraft werden sollen und die Belästiger einfach davonkommen. Diese Täter-Opfer-Umkehr und diese frauenverachtende Vorgangsweise können und wollen wir nicht akzeptieren!“, so die Frauenring-Vorsitzende Klaudia Frieben.

Der Frauenring sieht hier vor allem die Regierung und die Justiz in der Pflicht, alles zu tun, um Frauen vor verbalen sexistischen Übergriffen und Hass im Netz zu schützen. Bereits bei der Ratifizierung im Jahr 2013 verpflichtete sich Österreich die Istanbul Konvention und den darin enthaltenen Artikel 40 umzusetzen. Dieser besagt, dass auch gegen verbale sexuelle Belästigung Sanktionen vorzusehen sind. Auch Staatssekretärin Karoline Edtstadler (ÖVP) hatte gegenüber der Presse bereits betont, dass sie mögliche Konsequenzen rund um obszöne Privatnachrichten in der von der Regierung eingesetzten Task Force zur Verschärfung des Sexualstrafrechts prüfen lassen will.

„Wir fordern daher eine sofortige Verbesserung der rechtlichen Maßnahmen vor allem im Zivilrechtsbereich sowie Fortbildung und Schulungen für RichterInnen und StaatsanwältInnen, um Gewalt im Netz im Sinne der Betroffen zu ahnden", so Frieben.  

 

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