Aktuelles

Das Frauen*Volksbegehren braucht Unterstützung!

Donnerstag, 20. September 2018 - 15:15

Zwischen 1. und 8. Oktober kann das Frauen*Volksbegehren 2.0 unterschrieben werden. Damit es möglichst viele Unterschriften werden, braucht es die Unterstützung engagierter AktivistInnen.

Jede*r kann mitmachen!

Das Team des Frauen*Volksbegehrens möchte in der Eintragungswoche so viele Leute wie möglich auf die Straße bringen, die bis in den letzten Winkel Österreichs Menschen dazu einladen, dass Volksbegehren zu unterschreiben.

"Jede Stimme für das Frauen*Volksbegehren ist eine Stimme gegen die Kürzungen der Einrichtungen und Initiativen der österreichischen Frauen*bewegung, gegen eine Politik, die nur die 'oberen 10.000' bedient, gegen eine rechtskonservative Politik. Kurz: wir machen (außenparlamentarische) Opposition und bleiben auch dabei. Österreich braucht eine Politik der Gleichwertigkeit. Für ein gutes Leben für alle", schreiben die AktivistInnen.

 Alle Freiwilligen sind dazu aufgerufen, sich auf der Website einzutragen:

https://frauenvolksbegehren.at/mitmachen/auf-die-strasse/

Sie werden anschließend per E-Mail von einem Team betreut und mit allen nötigen Materialien für einen starken Einsatz versorgt. Ob alleine, mit Freund*innen, dem Sportverein oder mit einer Organisation - das passende Aktionspaket wird vom Frauen*Volksbegehren-Team geschnürt.
 

PASS EGAL – Für echte Demokratie

Über eine Million Menschen, die in Österreich leben, sind von der Teilnahme an Wahlen ausgeschlossen und dürfen auch nicht ihre Unterschrift für ein Volksbegehren leisten. Frauen* gehören, so wie Menschen mit Migrationsbiographie und Menschen mit wenig Bildung, zu den Gruppen, die am wenigsten an demokratischen Entscheidungen teilnehmen.

Mit „Mein Volksbegehren. Meine Unterschrift. Pass Egal“ setzt das Frauen*Volksbegehren gemeinsam mit dem Team von SOS Mitmensch ein Zeichen für ein demokratischeres Österreich.

Alle Informationen dazu auf Facebook oder hier:

https://frauenvolksbegehren.at/passegal/

Mit diesem Formular kann jede Person ohne österreichische Staatsbürger*innenschaft bis 30. September ihre Stimme abgeben:

https://frauenvolksbegehren.at/wp-content/uploads/2018/09/unterstutzung-pass-egal.pdf
 

Links:
Das Frauen*Volksbegehren auf Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCQayhmdGTLTDxEi7XlSHjEA
Website: https://frauenvolksbegehren.at/

 

Umfrage: Kind & Job - Wie schaffen Sie das?

Freitag, 14. September 2018 - 2:45

Wie zufrieden sind Sie mit dem Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen in Österreich? Wo gibt es Verbesserungsbedarf? Arbeiterkammer und ÖGB-Frauen haben anlässlich des neuen Arbeitszeitgesetzes, das eine Höchstarbeitszeit bis 12 Stunden pro Tag und 60 Stunden pro Woche vorsieht, eine Umfrage gestartet. Betroffene können ihre Erfahrungen, Probleme und Wünsche in Sachen Vereinbarkeit schildern.

Der Österreichische Frauenring fordert seit Langem einen flächendeckenden Ausbau qualitativ hochwertiger Betreuungseinrichtungen. „Nicht jeder Elternteil hat einen Nine-to-five-Job, viele haben untypische Arbeitszeiten. Hier gibt es kaum Angebote, die sich an diesen Arbeitszeiten orientieren“, kritisiert Klaudia Frieben, Vorsitzende des Frauenrings.

„Die Teilzeitquote bei Frauen ist bereits jetzt sehr hoch. Durch den 12-Stunden-Tag und die unzureichende Unterstützung bei der Kinderbetreuung wird sich die Situation weiter verschärfen. Das ist ein Rückschritt in der Frauenpolitik, den die Regierung zu verantworten hat“, so Frieben.

Zur Umfrage

 

Bogner-Strauß spart frauenpolitische Arbeit kaputt

Donnerstag, 30. August 2018 - 14:30

Anfrage von SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek zeigt: Viele über Jahrzehnte geförderte Frauenorganisationen von Kürzungen betroffen

Die Liste der Frauenorganisationen, denen 2018 die Förderung vom Frauenministerium gestrichen oder gekürzt wurde, ist länger als gedacht – das geht aus einer Anfragebeantwortung von Frauenministerin Juliane Bogner-Strauß hervor. „Ob das Frauengesundheitszentrum Salzburg oder das nowa Lernzentrum für Frauen in der Steiermark, gekürzt wurde in allen Bereichen: Bildung, Gesundheit, Kultur und sogar Gewaltschutz. Der Frauenministerin ist die langjährige Arbeit der Frauenorganisationen offensichtlich nichts wert“, sagt Klaudia Frieben, Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings. Nicht zu finden in der Liste der Kürzungen ist der Frauenring, dem ebenfalls rund 8.000 Euro weniger zur Verfügung stehen. „Das kann wohl nur ein ‚Versehen‘ sein“, so Frieben.  

Viele der Organisationen wurden schon seit Beginn der 1990er-Jahre gefördert. „Diese Frauenvereine unterstützen seit Jahrzehnten Frauen in allen Lebenslagen – ihre Arbeit wird einfach zerstört“, so Frieben. Auch von einer neuen Schwerpunktsetzung ist nichts zu erkennen. „Bisher haben wir in der Frauenpolitik nur Sparpolitik erlebt. Das ist kein glaubwürdiges Engagement für die Frauen in Österreich“, so Frieben.

Wo ist Ihre Solidarität, Frau Frauenministerin?

Donnerstag, 23. August 2018 - 12:00

Frauenring-Vorsitzende Klaudia Frieben kritisiert Aussagen von Bogner-Strauß in Kurier-Interview scharf

Sehr verärgert reagiert die Vorsitzende des Österreichischen Frauenringes, Klaudia Frieben, auf das heutige Kurier-Interview mit Frauenministerin Juliane Bogner-Strauß, in dem die Ministerin Solidarität unter Frauen einfordert.

„Frauenvereinen und Projekten die Existenz entziehen, Gelder für Kinderbetreuung streichen und dann noch Solidarität von denjenigen zu verlangen, deren Situation massiv verschlechtert wird, dafür fehlen mir ganz einfach die Worte“, kritisiert Frieben.

„Wo ist eigentlich Ihre Solidarität, Frau Ministerin? Wo ist Ihre Solidarität mit den Einrichtungen, die wichtige gesellschaftspolitische Arbeit leisten und die Sie in Zweifel stellen? Wo ist Ihre Solidarität mit berufstätigen Frauen, die jetzt schon nicht wissen, wie sie ihre Kinder betreuen lassen sollen, weil es zu wenig Plätze gibt und Sie statt den Ausbau zu fördern die Mittel einschränken? Wo ist Ihre Frauensolidarität, die wir uns zu Recht von Ihnen erwarten?“, so Frieben.

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