Veranstaltungen der Vereine

14. Dezember, 2011: Pressekonferenz

Nein zur Anhebung des Frauenpensionsalters!

Gleiche Bezahlung für gleiches Pensionsantrittsalter!

ÖGB Frauen, Österreichischer Frauenring, Netzwerk Frauenberatungstellen, UFF Frauenvolksbegehren, Plattform 20000frauen laden zur

Pressekonferenz

 

Derzeit wird heftig über vorzeitige gesetzliche Anhebung des Frauenpensionsalters auf 65 Jahre diskutiert. Eine breite Allianz, bestehend aus dem Österreichischen Frauenring, den ÖGB Frauen, dem Netzwerk Frauenberatungsstellen, dem UFF – Frauenvolksbegehren und der Plattform 20000frauen spricht sich vehement gegen eine solche vorzeitige Anhebung aus. Ohne auf die tatsächlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen in Österreich einzugehen, sollen Frauen hier in Krisenzeiten zu Kasse gebeten werden.

 
Wir möchten Sie daher gerne zu einer Pressekonferenz einladen:

am Mittwoch, den 14. Dezember 2011, 10.30 Uhr
im Café Landtmann, Löwel Zimmer (Dr. Karl Lueger-Ring 4, 1010 Wien)

 

- Brigitte Ruprecht, Bundesfrauenvorsitzende des ÖGB,

- Christa Pölzlbauer, Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings,

- Traude Kogoj, UFF – Frauenvolksbegehren,

- Marion Breiter, Netzwerk österreichischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen,

und Petra Unger, Sprecherin der Plattform 20000frauen

werden ihre Kritik an der geplanten Anhebung des Pensionsalters für Frauen formulieren und bis 12 Uhr für Ihre Anfragen zur Verfügung stehen.

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16. Dezember, 2011: SOPHIE: Tag der offenen Tür

Der Verein SOPHIE – BildungsRaum für Prostituierte lädt

anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt gegen Sexarbeiterinnen zum

Tag der offenen Tür

 
Datum: Freitag, 16. Dezember 2011 von 14:00 – 17:00 Uhr
Ort: Oelweingasse 6-8, 1150 Wien
 

Anmeldungen bis zum 09. Dezember 2011 unter Tel. 01/897 55 36 oder sophie@volkshilfe-wien.at

Weitere Informationen gibt es hier.

 

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24. November, 2011: Veranstaltungshinweis

Die Aids Hilfe Wien und die Wiener SPÖ-Frauen laden zur Veranstaltung

Frauen lesen gegen AIDS

am Donnerstag, 24. November 2011, 19.00 Uhr
im ega – frauen im zentrum Windmühlgasse 26, 1060 Wien

Weltweit sind mehr als die Hälfte aller Menschen, die mit HIV/AIDS leben, Frauen. In Österreich ist etwa ein Drittel der Betroffenen weiblich. Darauf will die Aids Hilfe Wien gemeinsam mit den Wiener SPÖ-Frauen mit der Veranstaltung „Frauen lesen gegen AIDS“ am Donnerstag, dem 24. November 2011 aufmerksam machen.

Aus “Tag und Nacht” lesen Hilde Sochor, Linde Prelog, Andrea Händler, Konstanze Breitebner, Elisabeth Vondrasek, Petra Bayr

Moderation: Uschi Fellner

Musikalische Interventionen: Clementine Gasser (fünfsaitiges Cello)

Im Anschluss DJane Kollektiv Brunnhilde und Buffet

Eintritt gegen freie Spende!

 

 

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2. November, 2011 10:00: Live-Chat

Die SPÖ-Frauen laden zum

Live-Chat mit Elisabeth Vondrasek

Vorsitzende der Sozialdemokratischen Gewerkschafterinnen

Mittwoch, 2. November 2011
10:00 – 11:00 Uhr
www.lohngerechtigkeit.at

“Was kann die Gewerkschaft tun, damit Frauen nicht zu einem Hungerlohn arbeiten müssen? Wie sind die aktuellen Forderungen bei den laufenden Kollektivvertragsverhandlungen? Wie sieht es mit den Plänen der Gewerkschaft zu eigenen Frauenlohnrunden aus?”

Fragen können auch bereits jetzt gestellt werden: http://www.lohngerechtigkeit.at/chats/5

11. April, 2011: Erstmalige Verleihung des Frauenring-Preises durch den Österreichischen Frauenring

Quelle: BKA/HBF, FotografIn: Harald Minich

Erstmalige Verleihung des Frauenring-Preises durch den Österreichischen Frauenring

 

Am 11. April 2011 verlieg der Österreichische Frauenring (ÖFR) zum ersten Mal den Frauenring-Preis für besondere Leistungen nach feministischen Grundsätzen.

Der Frauenring-Preis soll von nun an jährlich Personen übergeben werden, die besonderes feministisches Engagement zeigen.

Diesjährige PreisträgerInnen sind die ORF-Journalistin Renata Schmidtkunz und der Musiker Paul Gulda. Der ÖFR möchte mit dem Frauenringpreis 2011 das langjährige Ringen der beiden PreisträgerInnen um die Beseitigung des Babylon-Plakates am Wiener Flughafen würdigen.

Paul Gulda ging es in Zusammenhang mit der Beseitigung des Plakates in erster Linie um die Wahrung der Frauen- und somit Menschenwürde. Jedoch störte ihn auch, dass das große Babylon-Begrüßungsplakat den Eindruck erweckte, als wäre Wien ein einziges Bordell.
Der Österreichische Frauenring zeigt sich sehr erfreut, dass sich mit Paul Gulda ein Mann so stark für die Beseitigung des Babylon-Plakates einsetzte.

Auch Renata Schmidtkunz hat seit 2007 immer wieder und in unterschiedlichster Form gegen das Plakat protestiert und sich sehr engagiert für die Abnahme des Plakates eingesetzt.

Den lange andauernden, bemerkenswert energischen – und letztlich vor allem erfolgreichen – Bemühungen der beiden PreisträgerInnen möchte der Österreichische Frauenring nun mit der Vergabe des Frauenring-Preises Anerkennung zollen.

Die feierliche Preisverleihung fand in Anwesenheit der Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und der Vorsitzenden des Österreichischen Frauenrings, Dr. Christa Pölzlbauer, sowie zahlreicher Mitglieder des ÖFR in den Räumlichkeiten des Frauenministeriums (Minoritenplatz 3, 1014 Wien) statt.

 

Quelle: BKA/HBF, FotografIn: Harald Minich

Quelle: BKA/HBF, FotografIn: Harald Min

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24. November, 2011: Informationstag

Konkrete Hilfe im Gesundheitsbereich
für gewaltbetroffene Frauen und Kinder

Einladung zu einem Informationstag

 am Donnerstag, den 24. November 2011 von 13-18 Uhr

 

Ort: Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, Benedikt Menni-Saal, Verwaltungsgebäude, 5. Stock Johannes von Gott Platz 1, 1020 Wien 

 

Moderation: Maria Rösslhumer, Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser, Vernetzungsträgerin der Plattform gegen Gewalt in der Familie

 

Begrüßung: Mag. Dr. Reinhard Pichler, Gesamtleiter Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wie

Prof.in Dr.in Andrea Berzlanovich, Department für Gerichtsmedizin, Fachbereich Forensische Gerontologie, Medizinische Universität Wien

Dr.in Barbara Schleicher,  Gesundheit Österreich GmbH, Verfasserin des Leitfadens zu Gewalt an Frauen

Ass.Prof.in Dr.in Katharina Beclin, Institut  für Strafrecht und Kriminologie, Universität Wien

DGKS Sabine Eder, Opferschutzgruppe der Unfallchirurgie

Mag.a Barbara Michalek, Leiterin des 24 Stunden Frauennotrufs, MA 57, Frauenabteilung der Stadt Wien

DPGKS Anneliese Erdemgil-Brandstätter, Koordination/Seminarleitung des NÖ-Schulungsprojektes “Gewalt gegen Frauen – die Bedeutung des Gesundheitswesens”

 

Gewalt kommt in vielen Bereichen unserer Gesellschaft vor, besonders häufig in den Familien, in den eigenen “vier Wänden”. Erfahrungsberichte und internationale Studien zeigen, dass Frauen überproportional häufiger von häuslicher Gewalt betroffen sind als Männer. In Österreich geht man davon aus, dass jede 4.-5. Frauen Opfer von Gewalt durch ihren eigenen (Ex-)Partner ist. Besonders während Trennungen und Scheidungen kann Gewalt an Stärke und Intensität zunehmen und gelegentlich sogar tödlich enden.

Die Ärzteschaft, Hebammen sowie das Gesundheits- und Krankenpflegepersonal kommen auf unterschiedliche Weise mit gewaltbetroffenen Frauen in Berührung. Patientinnen suchen mit akuten Verletzungen Unfallfallambulanzen auf, wenden sich wegen ausgeschlagener Zähne an eine zahnärztliche Praxis, konsultieren wegen Migräneanfällen, Schlafstörungen und chronischen Schmerzen ihre Hausärztin und ihren Hausarzt, werden wegen Panikattacken und Depressionen bei Psychotherapeutinnen und -therapeuten vorstellig oder müssen wegen Unterbauchbeschwerden in der gynäkologischen Praxis behandelt werden. Überdies nehmen gewaltbetroffene Frauen auch Routineuntersuchungen z. B. während der Schwangerschaft oder im Rahmen der Geburtshilfe in Anspruch oder kommen als Begleiterinnen ihrer Kinder zur Kinderärztin bzw. zum Kinderarzt. Bisher wurde das Problem „Häusliche Gewalt“ und damit die erhebliche Gefährdung für die Gesundheit von Frauen im österreichischen Gesundheitswesen kaum thematisiert. Daher hat die Gesundheit Österreich GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) mit Einbindung der wesentlichen AkteurInnen aus ganz Österreich einen Leitfaden erstellt. Ziel dieses seit März 2010 vorliegenden Leitfadens „Gesundheitliche Versorgung gewaltbetroffener Frauen“ ist es, den medizinischen und pflegerischen MitarbeiterInnen mehr Sicherheit im Erkennen von Gewaltfolgen für konkretes Handeln zu geben. Thematisiert werden unter anderem das Ausmaß von Gewalt sowie die gesundheitlichen Folgen, Indikatoren für Gewalt, sensible Gesprächsführung, gerichtsverwertbare Dokumentation und Information zur Weitervermittlung an spezifische Unterstützungseinrichtungen.

In einzelnen Bundesländern bieten Opferschutzeinrichtungen und Frauengesundheitszentren seit Jahren Schulungen für das medizinische Personal zum Thema “Gewalt an Frauen” an. Einige Wiener Spitäler verfügen bereits über sog. “Opferschutzgruppen“ gemäß dem Wiener Krankenanstaltengesetz. Ähnlich wie die erfolgreich arbeitenden Kinderschutzgruppen für gewaltbetroffene Kinder, plant der Gesetzgeber nun die Einrichtung von Opferschutzgruppen für alle Gewaltopfer in größeren österreichischen Krankenanstalten.

Auf unserem Informationstag erhalten Sie unter anderem einen Überblick darüber wie und auf welche Art die österreichischen Spitäler, ÄrztInnen und Pflegepersonal Frauen und Kinder unterstützen und helfen können, was Opferschutzgruppen leisten, was es für diesen Ausbau braucht … und vieles mehr.

 

Um eine Anmeldung bis 14. November 2011 wird gebeten unter maria.roesslhumer@aoef.at !

11. April, 2011: Nobelpreisverleihung

Nobelpreis: Österreichischer Frauenring gratuliert
– und hofft auf mehr weibliche Preisträgerinnen in allen Disziplinen

Der Österreichische Frauenring (ÖFR) zeigt sich als Dachverband österreichischer Frauenorganisationen höchst erfreut über die diesjährige Vergabe des Friedensnobelpreises an die Frauenaktivistinnen Ellen Johnson-Sirleaf, Leymah Roberta Gbowee sowie Tawakkul Karman. Es ist ein wichtiges Zeichen, dass der Friedensnobelpreis heuer an drei Frauen verliehen wurde, die sich für Frauenrechte einsetzen.

In Demokratisierungsbewegungen spielten Frauen bereits in der Vergangenheit eine große Rolle – und es besteht kein Zweifel, dass ihr Engagement auch in Zukunft gewichtig sein wird.
Es bleibe zu hoffen, dass  Frauenaktivistinnen in Zukunft öfters im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion stehen. Die Arbeit und Leistungen solcher Frauen müssen unterstützt und gewürdigt werden.

Der Frauenanteil unter den NobelpreisträgerInnen sei insgesamt gesehen allerdings nach wie vor erschreckend gering. Besonders in den Bereichen der Naturwissenschaften sowie der Wirtschaft ist deshalb auf einen Anstieg an Preisträgerinnen innerhalb der nächsten Jahre zu hoffen.
Die Verleihung des Friedensnobelpreises an drei Frauen ist zweifelsohne ein wichtiger Schritt – es darf aber nicht vergessen werden, dass es auch andere Bereiche gibt, in denen hochqualifizierte Frauen außergewöhnliche Leistungen vollbringen, sie dürfen nicht immer nur in der zweiten und dritten Reihe stehen.

Viele der bisherigen Preisträger stammen aus einer Zeit stammen, in denen der Frauenanteil in der Forschung äußerst gering war. Das hat sich allerdings geändert.
Frauen bringen Höchstleistungen. Es bleibt zu hoffen, dass sich dieser Wandel in Zukunft auch bei der Preisvergabe widerspiegelt.

27. Oktober, 2011: Podiumsdiskussion

Der Verein LEFÖ lädt zur Podiumsdiskussion:

Aufenthalt und / oder freiwillige Rückkehr?
Fragen zur Re-Integration von Betroffenen des Frauenhandels

 
Zeit: Donnerstag, den 27.10.2011, ab 18.00 Uhr
Ort: Republikanischer Club Wien, Rockhgasse 1,1010 Wien
 
 

Frauenhandel ist eine fundamentale Frauen- bzw. Menschenrechtsverletzung.

2009 änderte Österreich die bisherige Vergabe von Aufenthaltstiteln aus humanitären Gründen entlang der Richtlinien der EU zur Bekämpfung von Menschenhandel. Im Aufenthaltsrecht (NAG) wurde ein neuer Paragraph (§69a) zum besonderen Schutz eingeführt. Die Vergabe nach diesem Paragraphen ist allerdings stärker an Bedingungen geknüpft, die nicht von jedem Opfer erfüllt werden. Rückkehr in das Herkunftsland wird damit zu einem zentralen Thema, obwohl die von der LEFÖ-Interventionsstelle für Betroffene von Frauenhandel erstellten Standards deutlich machen, dass eine sichere Rückkehr und Reintegration ausschließlich bei einer freiwilligen Entscheidung der betroffenen Frauen
möglich ist.

 

Am Podium diskutieren:

Die Diskussion wird Deutsch-Englisch und vice versa übersetzt.

 

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12. Oktober, 2011: Theaterstück

Deutschsprachige Erstaufführung des Stücks

Das kleine Zimmer am Ende der Treppe

von Carole Fréchette

im Kosmos Theater

Eigenproduktion KosmosTheater

Termine: Mi, 12.10. – Sa, 29.10. | Mi – Sa | 20:00 Uhr
Preis: 16,- | erm. 13,- & 10,- |

Regie: Barbara Klein | Choreografie: Paola Bianchi | Komposition / Musik: Electric Indigo, Pia Palme | Ausstattung: Gudrun Lenk-Wane | Dramaturgie: Silke Felber | Lichtdesign: Helen Farnik
Mit: Peter Bocek, Melanie Gemeiner, Julia Kneussel, Anna Morawetz, Susanne Rader

Weitere Informationen sowie Karten unter http://www.kosmostheater.at/

 

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19. Oktober, 2011: Veranstaltungsreihe

ega:frauen im zentrum lädt zur Veranstaltung

Sehschärfe – die ega-Filmreihe #1 Film & HerStory

 
Zeit: 19. Oktober 2011, ab 19.00 Uhr
Ort: EGA Frauenkommunikations- und Kulturzentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien
Eintritt frei!
 

Aufbauend auf dem Filmprogramm „Shooting Women“, das im Rahmen des ega-Sommergartens 2011 zu sehen war, setzen ega und Filmarchiv Austria ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Jahresprogramme zu Frauenthemen und
deren filmischer Verhandlung bringen erneut Diskurs, Diskussion und Filmvergnügen zusammen. Am Anfang steht unter dem Titel „Film & HerStory“ die Darstellung von Frauen, Macht und Geschichte anhand von sieben
ausgewählten Beispielen. Drei der Filme sind noch heuer zu sehen, vier Titel folgen im Frühjahr 2012.

 

FILMPROGRAMM „Film & HerStory“ (Oktober-Dezember 2011)

19. OKTOBER, 19:00
SOPHIE SCHOLL – DIE LETZTEN TAGE (D 2005 Regie: Marc Rothemund)

 

Weitere Termine:

16. NOVEMBER, 19:00
MARIE ANTOINETTE (USA/F/JP 2006 Regie: Sofia Coppola)

21. DEZEMBER, 19:00
ELIZABETH (UK 1998 Regie: Shekhar Kapur)

 

 

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