Femous: platform for famous female culture presents:

100 Jahre Frauentag – 200 Tage Programm von März bis September

Zeit für mehr Sichtbarkeit von Frauen!

Wir zelebrieren weibliche Diversität auf den Bühnen Österreichs, durchbrechen die milchgläserne Gender-Decke, lassen sexistische und rassistische Standards blass aussehen und schaffen Platz für die neuen Rebellinnen!

Großer Auftakt am 19.3.2011 – 100 Jahre Frauentag

Großdemonstration für Frauenrechte // Treffpunkt 14:00 Schwarzenbergplatz — mitgehen – mitfordern!!!!

ab 18:00 :: Ottakringer Brauerei, a femous centenary night

www.femous.org

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a femous centenary night am 19.3. in der ottakringer brauerei

Für den 19.März haben wir unsere Icons und Stars, die Rebellinnen in der Musik geladen, die Jahrhundert Nacht mit uns zu gestalten: quer durch die Genres, Diversität ist das Motto, Frauen aus allen Kontinenten treten auf:

Peaches (DJ), Nailah Porter, Célia Mara, Electric Indigo, Sweet Susie, Matilda Leko, Joyce Muniz, Tini Trampler & Die dreckige Kombo, Pia Palme, CHRA, The Rounder Girls, Christina Zurbrügg, Irradiation, Soe Tolloy, Catch-Pop-String-Yok, Iyasa, the femous orchestra, brunnhilde DJne Kollektiv.

Visuals by: vj azz, starsky, frau fitzke, wemakevisuals (sound:frame)

Moderation: Lucy McEvil, Grace Latigo

Eröffnung: Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek

Beginn: 18:00 – Sperrstunde: 04:00

VVK 15.- €: WienXtra, wien Ticket:01-58885 ; ÖGB Vorverkauf, AK: 18.- €

Für uns von femous ist es Zeit, auch in der Musik deutliche Zeichen zu setzen.

femous zeigt, fördert und entwickelt famous-female Culture aus den Bereichen Jazz, Worldmusic, Advanced Pop, elektronischer und zeitgenössischer Musik, bietet Professionalisierung für Künstlerinnen und eröffnet Diskussionen. Mit 100 Veranstaltungen von März bis September zeigen wir, dass herausragende Frauen in der Musik keine Ausnahme sind. Und fordern mehr Sichtbarkeit, mehr Führungspositionen, mehr Chancen und einfach mehr Platz für Frauen in der Musik!

Auf facebook gibt es laufend Freikarten zu femous-Kooperationsveranstaltungen zu gewinnen.

mehr infos: www.femous.org oder im facebook.com/femous.at

Mittwoch, 9. März 2011

Doris Bures zum 100. Internationalen Frauentag

Frauen am Zug

Liebe Frauen,

vieles haben wir gemeinsam in den letzten 100 Jahren erreicht und vieles liegt noch vor uns.

Wir alle profitieren von den frauenpolitischen Leistungen unserer Vorgängerinnen und unsere Nachfolgerinnen werden an unsere Erfolge anknüpfen.

Eines meiner vielen Ziele ist es, verstärkt junge Mädchen für Naturwissenschaften und Technik – und damit zukunftsträchtige Berufe – zu begeistern und so unsere Zukunft Stück für Stück gleichberechtigter zu gestalten.

Für das Erreichen von frauenpolitischen Zielen müssen wir uns gemeinsam stark machen. Eine Möglichkeit für Frauenrechte einzutreten, bietet der 19. März. Die Plattform „20.000 Frauen“ ruft zu einem Marsch am Wiener Ring auf. Der 19. März wurde gewählt, weil an diesem Tag, vor 100 Jahren, in Wien die erste Demonstration für die Rechte von Frauen stattfand. Auch nach 100 Jahren haben viele frauenpolitische Forderungen von damals nichts von ihrer Aktualität verloren.

Es ist mir ein besonderes Anliegen, vielen Menschen die Teilnahme an dieser Veranstaltung zu ermöglichen. Zur Demonstration am 19. März werden auch viele TeilnehmerInnen aus den Bundesländern erwartet. Frauen handeln umweltbewusster und nachhaltiger als Männer, auch was die Wahl ihrer Verkehrsmittel betrifft. Die Mehrzahl der Bahnreisenden sind Frauen.

Mit dem ÖBB EVENTticket “Frauen am Zug” gibt es die Möglichkeit für eine umweltschonende und preiswerte Anreise nach Wien und retour.

Ich wünsche allen TeilnehmerInnen eine schöne Reise nach Wien mit dem umweltfreundlichsten und schnellsten Verkehrsmittel Österreichs und alles Gute zum 100. Internationalen Frauentag!

Doris Bures
Ministerin für Verkehr, Innovation und Technologie

Mittwoch, 9. März 2011

Einladung zur Eröffnung der Ausstellung

FESTE.KÄMPFE. 100 JAHRE FRAUENTAG.

am Donnerstag, den 3. März 2011, 18:00 Uhr

Mit Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek, Stadträtin Sandra Frauenberger, Margot Schindler (Österreichisches Museum für Volkskunde) und Maria Mesner (Kreisky-Archiv)

Musik: [FEMOUS ORCHESTRA] VOICES

Performance: Magda Tóthová und Schüler_innen des BORG Wien 3

Österreichisches Museum für Volkskunde
Laudongasse 15-19, 1080 Wien

Eine Ausstellung des Kreisky-Archivs und Johanna Dohnal Archivs im Volkskundemuseum Wien / 4. März bis 30. Juni 2011.

Hundert Jahre nach Ausrufung des Internationalen Frauentags präsentiert das ÖSTERREICHISCHE MUSEUM FÜR VOLKSKUNDE mit der Jubiläumsausstellung FESTE.KÄMPFE. 100 JAHRE FRAUENTAG. von 4. März bis 30. Juni 2011 sehenswerte Ergebnisse eines vielschichtigen Forschungsprojekts des Kreisky-Archivs.

Von den ersten Demonstrationen für das Frauenwahlrecht auf der Wiener Ringstraße vor dem Ersten Weltkrieg bis zur Aneignung und Institutionalisierung der Frauentage durch ‚autonome’ Frauengruppen seit den 1970er Jahren: Die Ausstellung dokumentiert anhand eindrucksvoller Bild-, Ton- und Filmdokumente die wechselvolle Geschichte des Frauentages imgesellschaftspolitischen und kulturgeschichtlichen Kontext.

Neben der Ausstellung beinhaltet das Projekt „100 Jahre Frauentag“ das Begleitbuch zur Ausstellung „Frauentag! Erfindung und Karriere einer Tradition“ (erscheint Anfang März im Löcker Verlag) und künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum unter dem Titel „In.Anspruch.nehmen“. Lisl Ponger, Stefanie Seibold, Magda Tóthová, Sofie Thorsen und Wilfried Gerstel haben Projekte für Orte entwickelt, die einen Bezug zur Geschichte des Frauentags haben.

Montag, 21. Februar 2011

20000 Frauen Demo zum 100. Internationaler Frauentag

Am 8. März war 100 Jahre Frauentag, am 19. die große 20000 Frauen Demonstration für Frauenrechte am Wiener Ring.

AUS! Aktion Umsetzung. Sofort.

Beginn: 14 Uhr. Schwarzenbergplatz!

zwanzigtausendfrauen.at

Montag, 21. Februar 2011

Einladung zur FRAUENFILMNACHT am 100. Internationalen WELTFRAUENTAG

Dienstag, 8. März 2011, 19.30 Uhr

Oberbank Donau-Forum, Untere Donaulände, 4020 Linz

Begrüßung: LAbg. Mag.a Maria Buchmayr, Sprecherin der Grünen Frauen OÖ

Hauptfilm: ANTONIAS WELT – Am Tag ihres Todes blickt Antonia auf ihr Leben zurück und lässt die Erinnerungen an Tochter, Enkelin und Urenkelin Revue passieren. Der Rückblick beginnt, als Antonia in ihr Heimatdorf zurückkehrt, um ihre Mutter zu beerdigen und den elterlichen Bauernhof zu übernehmen. Antonia als selbstbewusste und liberale Frau wächst mit Tatkraft und Mutterwitz bald in die Rolle eines Familienoberhaupts hinein. Durch ihr großes Engagement für alle ungerecht Behandelten wird sie zur wichtigsten Anlaufstelle im Dorf.

1995 // GB NL B // 102 Minuten // Regie: Marleen Gorris Marleen Gorris hat für Antonias Welt 1995 als erste Frau den Oscar für den besten ausländischen Film erhalten.

PREMIERE Kurzfilm:

HOMMAGE an die WIDERSPENSTIGEN – 100 Jahre Frauen (tags) Geschichte Die Grünen Frauen OÖ präsentieren anlässlich des 100. Internationalen Weltfrauentags die Premiere des Kurzfilms „Hommage an die Widerspenstigen“.

Danach gemütlicher Ausklang!

Keine Anmeldung erforderlich // Eintritt frei! // Women only!

Eine Veranstaltung in Kooperation mit Oberbank Donau-Forum und Oberbank 3 Banken Gruppe.

 ebook_frauenfilmnacht.pdf

Montag, 8. März 2010

Frauenwunsch-Kalender Tür 7: Armut und Abhängigkeit fördert Gewalt an Frauen

Der österreichische Frauenring fordert verbesserte und langfristige finanzielle Absicherung für Frauenhäuser und Fraueneinrichtungen sowie einen eigenen Aufenthaltsstatus für Migrantinnen.

2010 ist das EU-Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung, daher möchten wir verstärkt auf die Armutsrisiken aufmerksam machen, die Gewalt an Frauen bewirken.

Frauen, die Gewalt durch ihren eigenen Ehemann oder Lebensgefährten erleben müssen, können aus zahlreichen Gründen in die Armut schlittern. “Sei es, indem sie den Arbeitsplatz verlieren oder aufgeben oder in ein Frauenhaus flüchten müssen, oder aufgrund von schweren Traumatisierungen oder gesundheitlichen Folgeerscheinungen keiner Arbeit mehr nachgehen können” so Maria Rösslhumer die Geschäftsführerin des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser. Frauen, die Gewalt erleben müssen fallen für kürzere oder längere Zeit aus dem Arbeitsleben heraus und der Zugang bzw. Wiedereinstieg in und zum Arbeitsmarkt wird durch viele Faktoren erschwert. Frauen, die sich vom Gewalttäter trennen, werden meist Alleinerzieherinnen und diese zählen bekanntlich zu den besonders betroffenen Armutsgruppen.

Für Frauen mit migrantischem Hintergrund stellt sich diese Situation noch viel schwieriger dar. Ihre Existenz und Aufenthaltsberechtigung in Österreich hängt oft gänzlich vom Ehemann ab. Ohne Arbeitsmöglichkeit, ausreichendem Einkommen und leistbaren Wohnungen sind Migrantinnen verurteilt, bei ihrem gewalttätigen Partner zu bleiben oder sind gezwungen nach einem Frauenhausaufenthalt wieder zum Ehemann zurückzukehren.

Der österreichische Frauenring fordert daher einen eigenen Aufenthaltsstatus für Migrantinnen und einen verbesserten Zugang zum Arbeitsmarkt für Nichtösterreicherinnen.

Frauenhäuser leisten neben der Gewaltprävention auch umfassende Armutsprävention. Die Mitarbeiterinnen im Frauenhaus helfen bei der Jobsuche, bei den Anträgen für Sozialleistungen, bei der Wohnungssuche und unterstützen Frauen am Weg in ein unabhängiges und gewaltfreies Leben. Statt Subventionskürzungen oder gar Schließungen von Frauenhäusern fordert der österreichische Frauenring die langfristige finanzielle Absicherung von Frauenhäusern.

Rückfragehinweis: Österreichischer Frauenring
Tel.: +43 1 319 56 79

Montag, 8. März 2010

Frauenwunsch-Kalender Tür 6: Jubilieren zum Bildungsversagen?

Der österreichische Frauenring fordert: Grundlegende Reform der österreichischen Bildungspolitik

Das Jahr 2010 soll laut Plan, das offizielle Ende des Bologna-Prozesses anzeigen. Das dreigliedrige Bachelor/Master/PhD-System als Traum eines europäischen, attraktiven und wettbewerbsfähigen Hochschulraums inklusive einer verstärkten Mobilität von Studierenden erweist sich aber an vielerlei Punkten reformbedürftig. So sind gegenwärtig weder Hochschulsysteme noch Studienabschlüsse vereinheitlicht, wurden lediglich Formalien bei mangelnder inhaltlicher Diskussion rasch realisiert. Ausgrenzung und Verschulung sind die Folgen. Daher wirkt die Ankündigung der am 11. und 12. März in Wien und Budapest stattfindenden, großen Jubiläumskonferenz, an der WissenschaftsministerInnen aus 46 Staaten teilnehmen werden, geradezu hämisch und der geplante Gegengipfel von Seiten der Studierenden dringend notwendig.

Bildung statt Ausbildung – Education is not for sale – bedarf vor allem einer ausreichenden Finanzierung der Universitäten sowie die soziale Absicherung der Studierenden und Lehrenden.

Der österreichische Frauenring als Dachverband von über 40 Mitgliedsorganisationen und über einer Million Mitglieder solidarisiert sich mit dem studentischen Anliegen eine grundlegende Reform der österreichischen Bildungspolitik einzuleiten. Das gesamte Bildungssystem befindet sich in einer tiefen Krise, eine gemeinsame gesellschaftliche Diskussion ist mehr als überfällig um einen feministischen Blick auf Bildung, Forschung, Wissenschaft und letztlich Gesellschaft einbringen zu können, braucht es dabei auch eine Demokratisierung der Hochschulen.

Rückfragehinweis: Österreichischer Frauenring
Tel.: +43 1 319 56 79

Samstag, 6. März 2010

Frauenwunsch-Kalender Tür 5: Frauenkonjunkturpaket

Der österreichische Frauenring fordert: Konkrete Maßnahmen statt leeren Worten

Mit der Wirtschaftskrise und den Einbrüchen im Produktionsbereich galt die Aufmerksamkeit dem Ansteigen der Arbeitslosigkeit von Männern, die davon besonders stark betroffen waren. Aber auch für Frauen hat sich die Situation am Arbeitsmarkt weiter verschärft: Die Zahl der von Arbeitslosigkeit betroffenen Frauen ist 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 20.000 gestiegen, nichtexistenzsichernde Teilzeitarbeit und prekäre Beschäftigung nehmen auf Kosten von Vollzeitjobs zu, viele Jobs haben keinen sozial- und arbeitsrechtlichen Schutz mehr. Das Realeinkommen von Frauen sinkt, der Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern ist heute so groß wie 1980. Österreich liegt bei der Einkommensgerechtigkeit EU weit an vorletzter Stelle.

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Freitag, 5. März 2010

Frauenwunsch-Kalender Tür 4: Psychoterror bei Schwangerschaftsabbruch!

Der Österreichische Frauenring fordert: Schützt uns vor FanatikerInnen

Organisierte, militante FanatikerInnen versuchen Frauen an der Durchführung eines legalen Schwangerschaftsabbruches zu hindern und Frauen in ihrer freien Entscheidung für oder gegen ein Kind einzuschränken. Sie lauern seit Jahren Frauen vor medizinischen Frauengesundheitseinrichtungen und -praxen, in denen Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt werden, auf, um sie anzusprechen, zu beleidigen, zu beschimpfen, sich ihnen in den Weg zu stellen, sie festzuhalten, ihnen Gegenstände zu überreichen, ihnen falsche Informationen zu geben, ihre Autokennzeichen aufzuschreiben oder um sie zu fotografieren.

Gemäß einem Urteil des Oberlandesgerichts Wien vom 15.4.2004 kann von Psychoterror dieser AktivistInnen gesprochen werden. Psychoterror ist eine Form von Gewalt. Für Frauen, die sich in einer ohnehin schwierigen Situation befinden und die sich die Entscheidung für einen Schwangerschaftsabbruch nicht leicht gemacht haben, ist das ein unzumutbarer Zustand. Frauen in dieser belastenden Lebenssituation sollten keinesfalls diesem psychischen Druck und den Belästigungen ausgesetzt sowie in ihrem Recht auf reproduktive Gesundheit eingeschränkt und in ihrem Recht auf Schutz ihrer Intimsphäre verletzt werden.

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Donnerstag, 4. März 2010

Frauenwunsch-Kalender Tür 3: Fraueneinrichtungen in der Krise

Der Österreichische Frauenring fordert: Sinnvolle Verwendung unserer Steuergelder – statt Almosen

In Österreich gibt es zahlreiche Fraueneinrichtungen: Beratungsstellen, Frauenhäuser, Notrufe, Frauenbildungs- und Kultureinrichtungen. Um Frauen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen, ist die Arbeit dieser Einrichtungen unverzichtbar: durch psychosoziale Beratung, Empowerment, Rechtsberatung, Bildungs- und Qualifizierungsarbeit sowie Sensibilisierung tragen sie zum Abbau von Diskriminierung und zum Schutz vor Gewalt bei.

Die derzeitige Finanzierungssituation von Fraueneinrichtungen ist jedoch prekär. Die meisten werden von mehreren Subventionsgebern über kurze Zeiträume finanziert und Subventionen müssen oft Jahr für Jahr erneut eingereicht werden. Bestimmte Leistungen wie beispielsweise arbeitsmarktorientiere Qualifizierung werden häufig über Beteiligung an Wettbewerbsverfahren finanziert, was vor allem kleine und gemeinnützige Einrichtungen benachteiligt.

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Mittwoch, 3. März 2010
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